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* Presse


* Schleswig-Holsteins Heilbäder machen sich fit für die Konkurrenz!

Mit Beginn der Urlaubssaison 2006 wollen die schleswig-holsteinischen Heilbäder noch konkurrenzfähiger werden.
Um zügig Erkenntnisse über Stärken und Schwächen und Chancen der Orte auf dem Gesundheitsmarkt zu erhalten, startete der Heilbäderverband Schleswig-Holstein heute in Kiel sein Projekt "Touristische Entwicklungsperspektiven der Gesundheitswirtschaft in Schleswig-Holstein". Von den Ergebnissen soll das ganze Land profitieren.

Thema: Tourismuspolitik, Tourismuswirtschaft
Region: Heilbäder in Schleswig-Holstein, Nordsee Schleswig-Holstein, Ostsee Schleswig-Holstein und Holsteinische Schweiz, Binnenland Schleswig-Holstein

"Ambitiös" nennt der Vorsitzende des Heilbäderverbands Schleswig-Holstein (HBV), Hans-Jürgen Kütbach das Vorhaben, für das heute in Kiel der Startschuss fiel: Bis zum Sommer 2006 soll die gesundheitstouristische und -wirtschaftliche Infrastruktur in Schleswig-Holstein analysiert, eine Marketing-Planung erstellt, eine Prädikatisierung angeschoben und ein Leitfaden für Kur- und Badeorte verfasst werden.
"Der Konkurrenzdruck aus dem Ausland wächst merklich, während manche Orte im Inland noch in der ,Wohlfühlkugel' zu schlummern scheinen", erklärte Kütbach den Handlungsbedarf auf einer Sitzung des HBV-Kompetenzteams im Haus der Wirtschaft. "Darum ist es umso wichtiger, dass die Heilbäder in Schleswig-Holstein perfekt aufgestellt sind. Unser Land hat das Potenzial - also nutzen wir es!"
Obwohl die Arbeit "jetzt erst richtig losgeht", verbreitet Kütbach Optimismus: "Wir schaffen das, weil wir die Aufgaben auf mehrere Schultern verteilen und weil uns mit ,Project M' aus Lüneburg und ,Inspektour' aus Heide zwei bewährte Agenturen betreuen." Das Projekt "Touristische Entwicklungsperspektiven der Gesundheitswirtschaft in Schleswig-Holstein" wird zu 50 Prozent aus dem "Regionalprogramm 2000" gefördert, an dem sich auch die EU beteiligt.

Schon im September soll mit der Analyse des Status Quo begonnen werden: Neben einer Erforschung der Stärken und Schwächen aller gesundheitstouristischen Orte in Schleswig-Holstein und der klimatischen und naturräumlichen Chancen des Landes soll auch der Gesundheitsmarkt allgemein untersucht werden. "Besonders wichtig ist uns, nicht nur unsere 23 Mitgliedsorte, sondern das gesamte Land abzubilden", betont Kütbach.
"Wollen wir eine neue Marke schaffen? Wie lassen sich vorhandene Marken und Produkte bündeln? Wen wollen wir ansprechen und wie erreichen wir unsere Zielgruppen?", skizziert Cornelius Obier (Project M) Fragen, die in einem zweiten Schritt geklärt werden. Eine Befragung von etwa 1000 Gästen sowie der Leistungsbetriebe, Experteninterviews und Vergleiche auf nationaler und internationaler Ebene sollen Aufschluss über die Bedeutung einer Prädikatisierung geben. Die Ergebnisse aller drei Arbeitsschritte sollen schon im Frühjahr in einem - explizit anwendungsorientierten - Handbuch dokumentiert werden. Während die Orte dann in der Umsetzung gefordert sind, sorgt der Heilbäderverband dafür, dass die Gesundheitsdestination Schleswig-Holstein bei potenziellen Gästen noch bekannter wird.
Damit ganz Schleswig-Holstein von den Ergebnissen profitieren kann, sollen auch Vertreter weiterer Verbände, Politiker und Akteure aus der Gesundheitswirtschaft in das Projekt einbezogen werden. Kütbach: "Die Belange unserer Mitgliedsorte haben Vorrang, aber wir wollen es unbedingt vermeiden, im eigenen Saft zu schmoren."

Kontakt:
Heilbäderverband Schleswig-Holstein e.V.
Julia Kortum
Holtenauer Straße 99, 24105 Kiel
Telefon: 04 31/2 10 88 38
Fax: 04 31/2 10 88 39


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