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* Presse


* Verstärkung im Vorstand – viel zu tun beim Heilbäderverband

Am Mittwoch, den 15.07.2009, tagten die Mitglieder des Heilbäderverbandes Schleswig-Holstein e. V. im Schloss von Bad Bramstedt. „In der „Bäderwelt auf Bundes- und Landesebene hat sich viel ereignet“ so der Vorsitzende, Bad Bramstedts Bürgermeister Hans-Jürgen Kütbach.

Am Mittwoch, den 15.07.2009, tagten die Mitglieder des Heilbäderverbandes Schleswig-Holstein e. V. im Schloss von Bad Bramstedt. „In der „Bäderwelt auf Bundes- und Landesebene hat sich viel ereignet“ so der Vorsitzende, Bad Bramstedts Bürgermeister Hans-Jürgen Kütbach. Insbesondere der aktuelle Stand bei der Überarbeitung der Landesverordnung über die Anerkennung als Kur- oder Erholungsort (KurortVO) interessierte die Mitglieder. Des Weiteren wurde über die positiven Änderungen im Arzneimittelgesetz berichtet, für die gemeinsam mit dem Deutschen Heilbäderverband, der inzwischen mit neuer Mannschaft nach Berlin umgesiedelt ist, erfolgreich gekämpft worden war. Kütbach: „Mit den erzielten Formulierungen im Gesetz konnten wir unseren ortsgebundenen Heilmitteln ihren Arzneimittelanspruch sichern, denn ihre heilende Wirkung wurde jetzt per Gesetz bestätigt.“

Doch auch zukünftig gibt es beim Heilbäderverband viel zu tun. Daher wählte die Mitgliederversammlung einstimmig Georg Römer aus St. Peter-Ording sowie Jürgen Kulp aus Friedrichskoog in den Vorstand. Beide freuen sich auf eine tatkräftige Mitarbeit.

Römer ersetzt Bernd Paulsen, ehemaliger Kurdirektor von St. Peter-Ording, der ruhestandsbedingt ausgeschiedenen ist. Bereits von 1983-1998 leitete Römer das Therapiezentrum in St. Peter-Ording und wurde später stellvertretender Kurdirektor. Zwischenzeitlich war Römer 11 Jahre im Thermal-Sole-Heilbad Templin, wo er die dortige Therme mit aufbaute und auch leitete. Seit Juli 2009 ist er nun als Bereichsleiter für Gesundheit und Wellness, Dünentherme und Saunabereich wieder in St. Peter-Ording.

Kulp, Leiter des Tourismus-Service Friedrichskoog, bringt insbesondere ein „Vertriebsgen“ und viel Vermarktungserfahrung mit in den Vorstand. Als Programmleiter eines der drei Pilotprojekte des beim Heilbäderverband angesiedelten Kompetenzzentrums Gesundheitstourismus („Power Up – Gesund schlafen in Friedrichskoog“) verfügt er zudem über wertvolle Kenntnisse in der Angebotsentwicklung auf Basis des Qualitätshandbuches „Präventionsorientierter Gesundheitstourismus in Schleswig-Holstein“.

Das Qualitätshandbuch wurde vontouristischen und medizinischen Experten gemeinsam entwickelt und ist die qualitative Grundlage für die zukünftige Arbeit des Kompetenzzentrums. Kütbach: Derzeit läuft hierzu noch ein Förderantragsverfahren beim Wirtschaftsministerium, aber da wir unsere „Hausaufgaben“ gemacht haben, sind wir guten Mutes, dass wir nun bald starten können.“ Die Thematik soll ebenfalls im diesjährigen Workshop des Heilbäderverbandes, der voraussichtlich im Herbst in Bad Bramstedt stattfinden wird, aufgegriffen werden.


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